Verlag Philipp von Zabern


Meisterwerke antiker Technik
EUR 34,90
SFR 47,90

Bibliografische Daten

28.09.2010; 168 Seiten; 22 x 25 cm; 143 Farb-. 21s/w-Abb.; geb. mit Schutzumschlag;
ISBN 978-3-8053-4239-1
Klaus Grewe

Meisterwerke antiker Technik

Ästhetik und Machtanspruch: Technikbauten der Antike

Die großartigen Brücken- und Tunnelbauten, Staudämme und Druckleitungen in weiten Teilen des Römischen Weltreiches haben die Menschen zu allen Zeiten nachhaltig beeindruckt. Wie überhaupt alle Elemente städtischer Infrastruktur Zeugnisse einer hochtechnisierten Gesellschaft sind. Gleiches gilt für die Straßen, Brücken und generell für das römische Fernstraßennetz, auf dem man alle Orte des Reiches schnell erreichen konnte. Für ein halbes Jahrtausend war römischer Ingenieurgeist eine der Grundlagen zum Aufbau und Zusammenhalt eines Weltreiches. Der vorliegende Band erschließt frühes Technikwissen und stellt ausgewählte Glanzlichter der Technik aus dem Römischen Imperium vor. Zugleich ist das Buch ein hervorragender Helfer bei der Vorbereitung einer Reise zu den antiken Denkmälern der Technikgeschichte.

 

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Keiner kennt die römische Wasserleitung aus der Eifel bis nach Köln so gut wie Dr. Klaus Grewe. (...) Aber Grewes Blick richtet sich weltweit auch auf andere technische Bauten des Altertums. (...) Das Werk ist üppig bebildert und bietet neben sehr spannend zu lesenden technischen Informationen auch ausführliche Angaben zu Baugeschichte und Funktion. Das Werk stellt man sich aber nicht nur wegen seiner informativen Texte gerne in den Bücherschrnak, sondern auch wegen der sehr anschaulichen Fotos. [Kölner Stadt-Anzeiger]

Reich und anschaulich mit Bildmaterial unterlegt, erschließt Grewe verblüffende Einblicke in das frühe Technikwissen. Die besondere Qualität seiner Texte liegt in der Verständlichkeit der Ausführungen, die den
Stoff auch für Laien gut nachvollziehbar machen. Sachlich und auf das Wesentliche ausgerichtet, beschreibt der Autor die Arbeitsgänge der antiken Ingenieure aus der Perspektive des heutigen Vermessungstechnikers.
Die herausragenden Leistungen der Antike werden deshalb nicht im Geringsten geschmälert, im Gegenteil. Je tiefer man in Grewes Ausführungen eindringt, umso mehr wird deutlich, mit welchen komplexen Problemen die römischen Ingenieure im unerschlossenen Gelände konfrontiert waren, und welches Maß an präziser Planung und Logistik notwendig war, um diese schwierigen Aufgaben lösen zu können.
[Portal Kunstgeschichte]

Grewe versteht es ausgezeichnet, den
Leser in die teils schwierige Materie einzuführen und versieht die flüssig verfassten Texte mit passendem Bildmaterial. Es macht viel Freude, diesen Band zu lesen. Jedem, der sich für antike Technik interessiert, sei dieser Band empfohlen.
[Forum Classicum]

Ein Buch von

Klaus Grewe

Dr. Klaus Grewe studierte in Mainz Vermessungswesen und wurde 1997 an der Universität Nimwegen promoviert. Seit 1967 erforscht er intensiv die römischen Wasserleitungen im Rheinland und bearbeitet verschiedene technikgeschichtliche Projekte. Seiner Feder entstammen zahlreiche Beiträge für die Zeitschrift ANTIKE WELT. Seit 2009 widmet er sich der Aufarbeitung seiner mehr als
40jährigen Forschungen. Ein Ergebnis ist das vorliegende Werk.